Gegen Ende der 60er Jahre arbeitete der klassisch ausgebildete Pianist Florian Fricke als Musik- und Filmkritiker, bevor er beschloss, seine eigene Musik zu produzieren. Wie viele deutsche Musiker dieser Zeit (Eberhard Schoener, Cluster, Kraftwerk, Tangerine Dream, Klaus Schulze) fühlte er sich von Elektronik angezogen, um seine eigenen Klangwelten zu schaffen. Er konnte sich einen Moog III leisten. Für eine Weile waren er und Eberhard Schoener die einzigen, die dieses riesige Instrument in Deutschland besaßen. Er war damals überzeugt, dass er mit diesem elektronischen Instrument den gesamten Bereich der menschlichen Emotionen abdecken kann. Gerhard Augustin von Liberty Records bot Fricke die Möglichkeit, ein Moog-Album zu produzieren. So gründete Fricke im Frühjahr 1969 Popol Vuh. In dem Keyboarder Frank Fiedler fand er einen gut ausgerüsteten Techniker, der ihn unterstützte. Holger Trülzsch kam als Perkussionist dazu. Fricke machte einen gewagten Schritt, ließ alle musikalischen Konventionen hinter sich und betrat neue Territorien. Endlose Versuchssitzungen führten schließlich zum trippigen Album „Affenstunde“ (1970). Ein Album, das junge abenteuerlustige Zuhörer immer noch anspricht. Sowohl der Name der Gruppe als auch der Titel des Albums („Monkey Hour“) beziehen sich auf das heilige Buch der Maya „Popol Vuh“, das den geistig gesinnten Florian Fricke inspirierte. Die erste Seite der LP enthält die drei Teile "Ich mache einen Spiegel". Es beginnt mit Vogelgezwitscher und Wassergeplätscher, bevor wir in die geheimnisvolle Unterwelt von spacigen Drohnen eintauchen. Kombiniert mit dem Basal-Percussion-Spiel von Fiedler, das den zweiten Teil dominiert, bleiben ihre elektronischen Evokationen auf dem Boden. Die zweite LP-Seite wird vom dem Titelsong eingenommen, einem erweiterten elektronischen "Raga", in dem Perkussion und Elektronik ein zusammenhängendes Ganzes bilden. Die Musik auf diesem Album besticht mit einer meditativen und ruhigen Atmosphäre. Der Bonustrack kontrastiert in mehrfacher Hinsicht. Es ist eine dynamische, rhythmische Komposition mit dem Namen „Train Through Time“, die von Fricke und Fiedler auf einem Ensoniq TS 12-Synth komponiert wurde und Samples von original Zuggeräuschen verwendet. Es wurde um 1997 komponiert, als Fricke wieder zu elektronischen Instrumenten und Gerätschaften zurückkam. Das Album erscheint mit einem neuen Remastering des ehemaligen Popol Vuh-Mitglieds Guido Hieronymus.

Gegen Ende der 60er Jahre arbeitete der klassisch ausgebildete Pianist Florian Fricke als Musik- und Filmkritiker, bevor er beschloss, seine eigene Musik zu produzieren. Wie viele deutsche Musiker dieser Zeit (Eberhard Schoener, Cluster, Kraftwerk, Tangerine Dream, Klaus Schulze) fühlte er sich von Elektronik angezogen, um seine eigenen Klangwelten zu schaffen. Er konnte sich einen Moog III leisten. Für eine Weile waren er und Eberhard Schoener die einzigen, die dieses riesige Instrument in Deutschland besaßen. Er war damals überzeugt, dass er mit diesem elektronischen Instrument den gesamten Bereich der menschlichen Emotionen abdecken kann. Gerhard Augustin von Liberty Records bot Fricke die Möglichkeit, ein Moog-Album zu produzieren. So gründete Fricke im Frühjahr 1969 Popol Vuh. In dem Keyboarder Frank Fiedler fand er einen gut ausgerüsteten Techniker, der ihn unterstützte. Holger Trülzsch kam als Perkussionist dazu. Fricke machte einen gewagten Schritt, ließ alle musikalischen Konventionen hinter sich und betrat neue Territorien. Endlose Versuchssitzungen führten schließlich zum trippigen Album „Affenstunde“ (1970). Ein Album, das junge abenteuerlustige Zuhörer immer noch anspricht. Sowohl der Name der Gruppe als auch der Titel des Albums („Monkey Hour“) beziehen sich auf das heilige Buch der Maya „Popol Vuh“, das den geistig gesinnten Florian Fricke inspirierte. Die erste Seite der LP enthält die drei Teile "Ich mache einen Spiegel". Es beginnt mit Vogelgezwitscher und Wassergeplätscher, bevor wir in die geheimnisvolle Unterwelt von spacigen Drohnen eintauchen. Kombiniert mit dem Basal-Percussion-Spiel von Fiedler, das den zweiten Teil dominiert, bleiben ihre elektronischen Evokationen auf dem Boden. Die zweite LP-Seite wird vom dem Titelsong eingenommen, einem erweiterten elektronischen "Raga", in dem Perkussion und Elektronik ein zusammenhängendes Ganzes bilden. Die Musik auf diesem Album besticht mit einer meditativen und ruhigen Atmosphäre. Der Bonustrack kontrastiert in mehrfacher Hinsicht. Es ist eine dynamische, rhythmische Komposition mit dem Namen „Train Through Time“, die von Fricke und Fiedler auf einem Ensoniq TS 12-Synth komponiert wurde und Samples von original Zuggeräuschen verwendet. Es wurde um 1997 komponiert, als Fricke wieder zu elektronischen Instrumenten und Gerätschaften zurückkam. Das Album erscheint mit einem neuen Remastering des ehemaligen Popol Vuh-Mitglieds Guido Hieronymus.

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Affenstunde
Artist: Popol Vuh
Format: CD
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Gegen Ende der 60er Jahre arbeitete der klassisch ausgebildete Pianist Florian Fricke als Musik- und Filmkritiker, bevor er beschloss, seine eigene Musik zu produzieren. Wie viele deutsche Musiker dieser Zeit (Eberhard Schoener, Cluster, Kraftwerk, Tangerine Dream, Klaus Schulze) fühlte er sich von Elektronik angezogen, um seine eigenen Klangwelten zu schaffen. Er konnte sich einen Moog III leisten. Für eine Weile waren er und Eberhard Schoener die einzigen, die dieses riesige Instrument in Deutschland besaßen. Er war damals überzeugt, dass er mit diesem elektronischen Instrument den gesamten Bereich der menschlichen Emotionen abdecken kann. Gerhard Augustin von Liberty Records bot Fricke die Möglichkeit, ein Moog-Album zu produzieren. So gründete Fricke im Frühjahr 1969 Popol Vuh. In dem Keyboarder Frank Fiedler fand er einen gut ausgerüsteten Techniker, der ihn unterstützte. Holger Trülzsch kam als Perkussionist dazu. Fricke machte einen gewagten Schritt, ließ alle musikalischen Konventionen hinter sich und betrat neue Territorien. Endlose Versuchssitzungen führten schließlich zum trippigen Album „Affenstunde“ (1970). Ein Album, das junge abenteuerlustige Zuhörer immer noch anspricht. Sowohl der Name der Gruppe als auch der Titel des Albums („Monkey Hour“) beziehen sich auf das heilige Buch der Maya „Popol Vuh“, das den geistig gesinnten Florian Fricke inspirierte. Die erste Seite der LP enthält die drei Teile "Ich mache einen Spiegel". Es beginnt mit Vogelgezwitscher und Wassergeplätscher, bevor wir in die geheimnisvolle Unterwelt von spacigen Drohnen eintauchen. Kombiniert mit dem Basal-Percussion-Spiel von Fiedler, das den zweiten Teil dominiert, bleiben ihre elektronischen Evokationen auf dem Boden. Die zweite LP-Seite wird vom dem Titelsong eingenommen, einem erweiterten elektronischen "Raga", in dem Perkussion und Elektronik ein zusammenhängendes Ganzes bilden. Die Musik auf diesem Album besticht mit einer meditativen und ruhigen Atmosphäre. Der Bonustrack kontrastiert in mehrfacher Hinsicht. Es ist eine dynamische, rhythmische Komposition mit dem Namen „Train Through Time“, die von Fricke und Fiedler auf einem Ensoniq TS 12-Synth komponiert wurde und Samples von original Zuggeräuschen verwendet. Es wurde um 1997 komponiert, als Fricke wieder zu elektronischen Instrumenten und Gerätschaften zurückkam. Das Album erscheint mit einem neuen Remastering des ehemaligen Popol Vuh-Mitglieds Guido Hieronymus.

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